Generalversammlung 2015

 

Am Donnerstag, 12. März 2015, fand die 61. ordentliche Generalversammlung des Gemischten Chores Gundetswil im Restaurant Löwen, Wiesendangen, statt.

 

Nach der Begrüssung durch den neuen Präsidenten Walter Lüscher eröffneten wir die Versammlung mit dem romanischen Lied „Damonda“ von G. Caduff. Um die Wartezeit zu verkürzen sangen wir noch „Wänn i mal alt bi“, daraufhin wurde uns sofort Brot und Salat aufgetischt. Dann folgte ein Teller mit feinem Riz Casimir, schön verziert mit frischen Früchten.

 

Um 21 Uhr konnten wir mit der Generalversammlung beginnen. Es waren 22 Mitglieder anwesend; der Chor besteht nun aus 13 Ehren- und 11 Aktiv-, total 24 Mitgliedern. Die Passiv-Mitgliederzahl konnte auf 137 erhöht werden, inkl. einer Ehrendirigentin. An der diesjährigen GV konnten Erika Vögeli und Albin Egli für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden.

 

Mit der Traktandenliste ging es zügig voran, zu diskutieren gab das Jahresprogramm, anschliessend orientierte Martina Wettstein über die bevorstehende Chorreise nach Lausanne.

Unter „Verschiedenem“ meldete sich unser Dirigent Florin Farcas und teilte mit, dass er mit der Gruppe sehr zufrieden sei und er gerne mit uns eine Reise nach Rumänien machen würde. Der grösste Teil der Chormitglieder wäre mit einer solchen Reise einverstanden, sie müsste aber auf 2016 verschoben werden; entweder anstelle der Chorreise im September, oder zum Termin der Wanderung im August. Vorgesehen wäre dann eine dreitägige Reise mit Flugzeug. Die Idee soll weiter verfolgt werden.

 

Die 1.-August Feier wird 2016 in Liebensberg stattfinden, Festwirtschaft organisiert durch den Gemischten Chor.

Wie in anderen Vereinen auch, fehlen dem Gemischten Chor neue Mitglieder, vor allem im Tenor und Bass. Elsbeth Herzog schlägt vor, einen Bericht in der Tegelbachzeitung erscheinen zu lassen, ist doch die Gemeinde Gachnang in letzter Zeit sehr gewachsen.

Ende der Sitzung um 23.00 Uhr, mit anschliessendem Dessert.

 

Berti Keller-Frei

Unterhaltungsabend Trachtengruppe Aadorf

 

Wir bewegen uns in neuen Sphären, denn wir erhielten eine Einladung der Trachtengruppe Aadorf für den 28. Februar 2015, für die Mitgestaltung Ihrer Abendunterhaltung! Am Freitagabend fand eine Standprobe statt, an der die Kindertranzgruppe Elgg auch teilnahm. Beim Betreten im Gemeinde- und Kulturzentrum Aadorf hörte man aus den Chorreihen viele Ah's und Ohs. Eine grosszügige Bühne, riesige Lautsprecher und eine beträchtliche Anzahl an Beleuchtungskörper gab es da. Eine schöne gewölbte Holzdecke mit feinen Lichtquellen deckt die Halle ab.

 

Auch von einer Empore aus kann man das Geschehen auf der Bühne verfolgen. Am Samstag waren die Tische mit Frühlingsflor dekoriert. Hinter der Bühne hatten wir doch da und dort eine Lücke gefunden, um die Trachtengruppe zu beobachten. Der Flügel wurde in Position gebracht

und wir konnten "Spiel Zigeuner spiel, Va, pensiero, sull'ali dorate (Nabucco) und You raise me up" vortragen.

 

Vor der Pause stellte sich die Kindertanzgruppe in der Mitte auf und wir gruppierten uns je

seitlich dazu. Mit "Gang rüef de Bruune" beschlossen wir den ersten Teil.

Nun konnten wir die erhaltenen Bons einsetzten und uns verköstigen.

 

Im 2. Teil des Programms starteten wir mit "Senzenina, Funiculi-Funicula und Adelita und präsentierten als Zugabe "Si ya hamba". Wie dem

 

Applaus zu entnehmen war, haben die Vorträge Gefallen gefunden.

Die Portemonnaies wurden wacker gezückt, denn eine reichhaltige Tombola und das Kuchenbuffet waren sehr verlockend. Ein gemütlicher Abend wurde in den frühen Morgenstunden beendet.

 

Ein herzliches Dankeschön gebührt den Organisatoren und Teilnehmern dieses Anlasses.

 

Erika Vögeli

Eine musische Revue von Wiesendangen für Wiesendangen

 

Samstag, 1. November 2014, Wisenthalle

Unter dem Motto „Wiesendangen – musisch bewegt für Aug´ und Ohr“ lud das Kulturforum zu einem abwechslungsreichen Programm mit Musik, Tanz, Kleinkunst, Anekdote und Poesie ein. Fast 300 Mitwirkende zeigten und liessen hören, wie umfassend das musische Angebot in der Gemeinde ist. Die 26 verschiedenen Darbietungen, die Begrüssung durch den Gemeindepräsidenten Kurt Roth und die Verdankung von Gemeinderätin Brigitte Boller nicht mitgezählt, boten wirklich jedem etwas. Ein Höhepunkt folgte dem andern und es ist eigentlich ungerecht, einzelne Programmpunkte speziell zu erwähnen. Trotzdem geschieht dies nun, um zu zeigen, wie breit gefächert und originell die Darbietungen waren.

 

Aussergewöhnlich hörte sich das Stück „Typewriter“ an, wo eine Schreibmaschine rhythmisch Querflöte und Piano begleitete. Den älteren Zuhörern tönte die Schreibmaschine doch irgend wie vertraut und liess für einen kurzen Moment Erinnerungen aufleben. Wem der Tanz der Volkstanzgruppe Mörsburg zu volkstümlich schien, dem sagte sicher der Cha-Cha-Cha des Turniertanzpaares Bachmann/Spirig mehr zu. Zum Lachen reizten der Sketch „der Arztbesuch“, dargeboten vom Laientheater Wiesendangen, und die Anekdote „das Bahnbillett“ von Andreas Diem. Eher besinnlich wirkten die Gedichte von Joe Hunkeler.

„Drum singe, wem Gesang gegeben, in dem deutschen Dichterwald! Das ist Freude, das ist Leben, wenn’s von allen Zweigen schallt.“ Dies schrieb der deutsche Dichter Ludwig Uhland. Das war wirklich Freude, was die Sängerinnen und Sänger zum Besten gaben. Der Kinderchor Notefäger überzeugte ebenso wie der Seniorenchor. Das Duo Jenni/Scherrer sang Mozarts „La ci carem la mano“ und Nicole Diem trug ihren selbst komponierten Song „beyond compare“ vor und begleitete sich gleich selbst am Klavier. Unser Gemischter Chor Gundetswil überzeugte mit „Samba lélé, kleiner Chico.“ Das Publikum klatschte spontan den Rhythmus mit. Der Moderator fasste sein Lob in einen Satz: „Dieser Chor ist eine Bereicherung für unsere Gemeinde.“

 

Das Kulturforum hatte die geniale Idee für diese musische Revue von Wiesendangen für Wiesendangen. Die teilnehmenden Solisten, Paare, Sängerinnen und Sänger, Musikantinnen und Musikanten gaben ihr Bestes und realisierten ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm. Das Publikum dankte ihnen mit viel Applaus. Leider blieben in der grossen Wisenthalle einige wenige Sitze leer - vielleicht waren diese für Einwohnerinnen und Einwohner der früheren Gemeinde Bertschikon reserviert, die aber den Weg nach Wiesendangen scheuten.

 

© Gemischter Chor Gundetswil

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